Düsseldorf: Büro, Büroräume & Gewerbeimmobilien in Düsseldorf mieten

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Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt im 1. Halbjahr 2009

Eine Markterholung ist in weite Ferne gerückt, die voraussichtlich zu berücksichtigenden 80.000 m² eigengenutzter Fläche durch Vodafone werden die Statistik ggf. verzerren und die niederrheinische Realität keinesfalls adäquat abbilden. Ob diese Flächen noch im Jahr 2009 statistisch relevant werden, ist aber nach wie vor unklar.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH – 2009-07-03

Der Büroflächenmarkt in sechs deutschen Städten Stand: Ende 1. Halbjahr 2009. % heißt: Prozentuale Differenz des Wertes 1.Hj. 2009 zum Wert 1.Hj. 2008. Quelle: Jones Lang LaSalle

Der Büroflächenmarkt in sechs deutschen Städten Stand: Ende 1. Halbjahr 2009. % heißt: Prozentuale Differenz des Wertes 1.Hj. 2009 zum Wert 1.Hj. 2008. Quelle: Jones Lang LaSalle

Der Düsseldorfer Büromarkt (Düsseldorfer Stadtgebiet, Erkrath, Hilden, Ratingen und Neuss) hat mit knapp 107.000 m² den niedrigsten Halbjahresumsatz der letzten 10 Jahre zu verzeichnen und gleichzeitig mit ca. 44.000 m² den niedrigsten Quartalsumsatz in den jeweils zweiten Quartalen der letzten 10 Jahre. Der größte Deal im ersten Halbjahr 2009 wurde denn auch mit 10.400 m² im ersten Quartal durch die Siemens AG getätigt. Im zweiten Quartal gab es in dieser Größenordnung nichts Vergleichbares auf weiter Flur. Die größte Vermietung von April bis Juni wurde mit ca. 5.000 m² von einer Rechtsanwaltskanzlei getätigt. Das vermag allerdings nicht darüber hinweg zu täuschen, dass solche, für den Düsseldorfer Markt wichtige Anmietungen durch unternehmensbezogene Dienstleister in der Breite fehlen. Auch großvolumige Deals sind derzeit Mangelware: Überdurchschnittliche 50 % des Umsatzvolumens wurden im zweiten Quartal durch Anmietungen bis 1.000 m² generiert, fast 70 % bis 1.500 m². Traditionell vereint der Teilmarkt City die meisten Mietverträge auf sich, so auch im ersten Halbjahr 2009 mit fast 30 %. Über die Hälfte des insgesamt von Januar bis Juni 2009 umgesetzten Volumens entfällt auf die drei Teilmärkte City, Nord und Flughafen.

Düster auch die Prognosen für das zweite Halbjahr 2009: “Wenn die Konjunktur im zweiten Halbjahr nicht anzieht, wird sich die Lage zuspitzen. Viele Unternehmen werden harte Konsequenzen ziehen müssen. Bereits heute sind Umstrukturierungen und Entlassungen ein Thema”, so Marcel Abel. Insgesamt 250.000 bis 300.000 m² Flächenumsatz im Gesamtjahr 2009 scheinen realistisch, rund 15 % bis 27 % unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

Im Gesamtjahr 2009 werden rund 283.000 m² Flächen dem Markt neu zugeführt – und 62.000 m² davon spekulativ, mehr als 200.000 m² davon vorvermietet, der Rest eigengenutzt. “Für Düsseldorfer Verhältnisse ist das viel, der Leerstand wird sich demzufolge deutlich nach oben bewegen, markiert derzeit 11,3% und kann bis zum Jahresende 2009 13% deutlich überschreiten”, so Marcel Abel.

Die Spitzenmiete zeigt sich bislang stabil und liegt bei 22,50 Euro / m² / Monat. Incentives in Form von mietfreien Zeiten, Ausbaukostenzuschüssen etc. sind zwischenzeitlich allerdings quasi selbstverständlich. 5 bis 10% können Mieter beim Mietvertragsabschluss bzw. -verlängerung auf die Mietvertragsdauer insgesamt einplanen.

Eine interessante Entwicklung zeigt sich am Seestern. Dort haben Bestandshalter und Investoren erkannt, dass sie nur gemeinsam die Krise meistern können und planen dementsprechend ein strategisch ausgerichtetes Standort-Marketing, das dem Teilmarkt  sicherlich zugute kommen wird.
Mehr denn je kommt es auf jeden Fall darauf an, dass Vermieter und Nutzer ihre Strategie flexibel aufeinander einstellen und im Schulterschluss die krisenbedingte Schockstarre überwinden.


FRANKONIA Eurobau vermietet vier Etagen im Bürohochhaus SIGN!

Düsseldorf: Der Projektentwickler FRANKONIA Eurobau AG errichtet derzeit das von Stararchitekt Helmut Jahn entwickelte Hochhaus SIGN! im Düsseldorfer Medienhafen. Von 19 geplanten Stockwerken befindet sich gerade das dritte Obergeschoss im Bau und schon kann eine erste Vermietung in dem schicken Glasturm vermeldet werden.

Anja Sturme für FRANKONIA Eurobau AG

Die renommierte Anwaltskanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz hat sich frühzeitig neue Büroflächen im SIGN! gesichert. Damit sind bereits vier Etagen des Hochhauses vermietet.

Uwe Schmitz, CEO der FRANKONIA Eurobau: „Wir freuen uns über den ersten Mietvertrag. Darüber hinaus führen wir aktuell einige Verhandlungen und Gespräche, die sehr vielversprechend verlaufen.“

Spektakulär ist die Architektur. Helmut Jahn, einer der bekanntesten Hochhaus-Architekten der Welt, stellt sich mit dem SIGN! einer besonderen Herausforderung, denn der Düsseldorfer Medienhafen ist reich an architektonischen Höhepunkten. Das Hochhaus SIGN! ist als schlanker, moderner Büroturm konzipiert. Die oben und an den Seiten abgerundeten …

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Immobilienmärkte – Demografie wirkt sich aus

Deutschland: Berlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen.

Markus Demary für Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Immobilien-märkte: Im Sog der Demografie. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Bericht hier laden

Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt. München muss wegen der vielen Zuzügler in den kommenden 15 Jahren sein Wohnraumangebot um 13 Prozent erhöhen. Zu den Gewinnern gehören auch kleine westdeutsche Städte wie Ingolstadt, Lüneburg und Paderborn; sie profitieren vom Zuzug aus den Umlandgemeinden. Zu kämpfen hat hingegen das Ruhrgebiet. Die Region verliert bereits heute Einwohner, und dieser Trend wird sich verstärken. Die fünf Städte mit den größten Nachfrageeinbrüchen für Wohnraum liegen allerdings alle in Ostdeutschland, wobei es zwei besonders hart trifft: In Frankfurt (Oder) und in Suhl wird nach den IW-Prognosen im Jahr 2025 ein Fünftel weniger Quadratmeter nachgefragt als noch 2006.

Ausgehend von den Wohnflächenprognosen hat das IW Köln ferner berechnet, wie viele neue Wohnungen errichtet werden müssen. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Zuwanderung ist und wie viele Gebäude wegen Baufälligkeit durch neue ersetzt werden müssen. In ganz Deutschland werden danach bis zum Jahr 2020 jährlich 150.000 bis 250.000 neue Wohnungen benötigt. Ein Drittel der neuen Wohnungen müsste in Baden-Württemberg und Bayern entstehen.

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Xtend mietet über ANTEON neue Büroflächen im Düsseldorfer Norden an

Düsseldorf: Die Xtend Gruppe hat ihr Büro innerhalb der Landeshauptstadt verlegt und neue Büroflächen im Orange Office auf dem Vogelsanger Weg am Mörsenbroicher Ei angemietet.

Ralf Bettges für ANTEON Immobilien GmbH & Co. KG

Es handelt sich bei dem Orange Office um eine aufwendig revitalisierte Büroimmobilie mit einer Gesamtfläche von 7.143 m². Xtend hat sich auf insgesamt rund 1.060 m² Bürofläche niedergelassen und damit den Startschuss zur Neuvermietung dieser jüngst fertiggestellten Immobilie gegeben. Vermieter ist die DEFO – Deutsche Fonds für Immobilienvermögen. Die ANTEON Immobilien GmbH & Co. KG war für beide Parteien beratend und vermittelnd tätig.

Aus „Zürich-Haus” wird „Orrick-Haus“: Savills vermittelt 5.000 m² Bürofläche in Düsseldorf

Die Rechtsanwaltssozietät Orrick Hölters & Elsing hat für ihr Düsseldorfer Büro 5.000 m² in bester Innenstadtlage angemietet. Die 1989 in Düsseldorf gegründete und auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Sozietät wird alleiniger Büromieter des Neubauprojekts Heinrich-Heine-Allee 12, das deshalb die Bezeichnung „Orrick-Haus“ erhalten wird.

Julia Dietrich (Diet-Rich-Consulting) für Savills

Orrick-Haus Düsseldorf. Quelle: Savills.Orrick-Haus Düsseldorf. Quelle: Savills.

Auf dem Grundstück des bisherigen „Zürich-Hauses“ errichtet die NPC Projektentwicklung, nach Plänen des renommierten Düsseldorfer Architekturbüros RKW Rhode, Kellermann & Wawrowsky, ein Solitär-Gebäude in exponierter Ecklage an der Heinrich-Heine-Allee Ecke Grabbeplatz mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 6.400 m².

Die NPC GRUPPE, Düsseldorf, hatte im vergangenen Jahr die Liegenschaft in einer der besten Düsseldorfer Bürolagen, am nördlichen Rand des Bankenviertels inmitten der Innenstadt, von der Zürich Gruppe Deutschland erworben, um dort ein modernes 6-geschossiges Büro- und Geschäftshaus zu errichten. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich insbesondere Gebäude aus dem kulturellen Bereich wie die Deutsche Oper am Rhein, der Kunstsammlung K20 und der Kunsthalle Düsseldorf.

Durch den erfolgreichen Abschluss des Mietvertrages mit der Rechtsanwaltssozietät Orrick Hölters & Elsing kann nun mit der Realisierung des Projektes begonnen werden.

Das „Orrick-Haus“ wird ein Büro- und Geschäftshaus mit rund 1.000 m² Einzelhandelsfläche im Erdgeschoß sowie ca. 5.400 m² Bürofläche (1. OG – 6. OG), hinzukommen ca. 285 m² Terrassenflächen und etwa 55 Stellplätze in der hauseigenen Tiefgarage. Effiziente Raumstrukturen, eine hochwertige Ausstattung und eine moderne Architektur stehen im Fokus des Gebäude-Konzeptes.

Die Abbrucharbeiten des Bestandsgebäudes „Zürich-Haus“ sind für die nächsten zwei Monate, die Fertigstellung des neuen „Orrick-Hauses“ für Mitte 2011 geplant.

„Wir sind überzeugt, dass die Anmietung von Orrick und die damit verbundene Realisierung des Projektes nicht nur zu einer Aufwertung der Heinrich-Heine-Allee führen, sondern auch einen wichtigen Impuls für den Büromarkt Düsseldorf geben wird, “ sagt Robert Kellershohn, Direktor Bürovermietung Savills.

Savills eines der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen, war vermittelnd tätig.

Kemper’s Jones Lang LaSalle: O2 expandiert in Düsseldorfer 1a-Lage

Düsseldorf: Der Telekommunikationsanbieter O2 eröffnet einen Store in der Düsseldorfer 1a-Lage Carlsplatz 19

Magnus Danneck für Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH

Die Gesamtfläche liegt bei rund 100 m². Vermieterin ist eine ortsansässige Vermögens- und Verwaltungsgesellschaft. Kemper’s Jones Lang LaSalle hat O2 bei der Expansion beraten und den Mietvertrag vermittelt.

Bilfinger Berger baut neue Justizvollzugsanstalt Düsseldorf

Düsseldorf: Der Bau-und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger errichtet für das Land Nordrhein-Westfalen die neue Justizvollzugsanstalt Düsseldorf. Der Auftrag hat ein Volumen von 120 Mio. €. Das Gefängnis mit 850 Haftplätzen soll im Herbst 2011 in Betrieb gehen und wird bestehende Einrichtungen ersetzen, die dem aktuellen Bedarf nicht mehr genügen.

Karina Annuß für Bilfinger Berger AG

Die Justizvollzugsanstalt besteht aus sieben Gebäudekomplexen mit einer Gesamtfläche von 70.000 Quadratmetern. Der Neubau erweitert die vorhandenen Kapazitäten und ermöglicht die Vergrößerung der Haftzellen. Weiterhin entstehen Werkstätten für ein verbessertes Arbeitsplatzangebot und verschiedene Freizeiteinrichtungen.

Für die Energieversorgung erarbeitete Bilfinger Berger ein Konzept, mit dem im Vergleich zu konventionellen Techniken rund 20 Prozent der Kosten für Energie und Wartung eingespart werden. Ein Blockheizkraftwerk mit Gasbrennwertkesseln erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. So wird ein besonders hoher …

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Unternehmensbefragung 2009: Massive Finanzierungsschwierigkeiten durch Finanz- und Wirtschaftskrise

  • Kleine, sehr große und junge Unternehmen besonders betroffen
  • Keine flächendeckende Kreditklemme
  • Steigende Finanzierungsprobleme und historisch schlechte Absatzchancen

werden zum weiteren Rückgang der Investitionsneigung führen

Wolfram Schweickhardt für KfW Bankengruppe

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen zwölf Monaten über alle Größenklassen hinweg erheblich verschlechtert.

Besonders stark betroffen sind sehr kleine und größere sowie junge Unternehmen. Der Anteil der Unternehmen, die von Problemen berichten, überhaupt einen Kredit zu erhalten, ist mit 17 % im historischen Vergleich sehr hoch. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2009, die die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.
Aktuelle Befragungen lassen zudem befürchten, dass sich die Situation in den kommenden Monaten weiter verschärfen wird.

“Auch wenn man von einer flächendeckenden Kreditklemme noch nicht sprechen kann, beobachten wir mit Sorge, dass die Probleme beim Kreditzugang für die Unternehmen immer größer werden. Die Finanzierungsschwierigkeiten so weit wie möglich abzufedern ist deshalb eine …

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BFW-Konjunkturumfrage: Immobilienbranche atmet langsam auf

- Lage nicht mehr so dramatisch wie noch im Herbst 2008
- Finanzmarktkrise erreicht Immobilienverwalter

Miriam Herke für Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Geschäftslage Immobilienunternehmen. Quelle: BFW-Konjunkturumfrage Frühjahr 2009.

Auch ein halbes Jahr nach dem Einbruch der Finanzmärkte zeigen sich die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft noch mit deutlich angespannter Geschäftsstimmung. Allerdings wird die Lage nicht mehr ganz so dramatisch gezeichnet wie noch im Herbst letzten Jahres. „Von einer Entspannung der Branche kann aber keinesfalls die Rede sein“, erklärte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, bei der Vorstellung der aktuellen BFW-Konjunkturumfrage heute im Rahmen des BFW Immobilien Kongresses in Berlin.

Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen die Investitionen in diesem Jahr senken. Im Herbst 2008 waren es noch über 60 Prozent. „Auch wenn die Lage inzwischen etwas entspannter ist, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Investitionsniveau insgesamt deutlich gesunken ist. Im vergangenen Frühjahr waren es noch lediglich 18 Prozent, die ihre Investitionen drosseln wollten“, erläuterte der BFW-Präsident. Rund die Hälfte der Unternehmen möchte auch in Krisenzeiten ihre Investitionen konstant halten. Rund zwei Drittel planen zudem eine gleichbleibende Beschäftigungssituation.

Etwas entspannter blicken die Unternehmen auch auf ihre Umsatz- und Gewinnentwicklung. Zwar liegen die Erwartungen noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, sind aber dennoch optimistischer als noch im Herbst. Rechneten im Herbst 2008 noch 64 Prozent mit sinkenden Gewinnen, so sind dies heute mit 32 Prozent nur noch halb so viele.

Erstmals erreicht die Finanzmarktkrise die Immobilienverwalter, die sich bislang von der Krise weitestgehend unbeeindruckt zeigten. Bei ihnen ist die Stimmung derzeit sogar schlechter als unter den Unternehmen in der Bauträgerschaft. „Dies macht deutlich, dass die Finanzmarktkrise stufenweise für die verschiedenen immobilienwirtschaftlichen Akteure spürbar wird. Zuerst waren vor allem Bauträger und Projektentwickler, gerade auch wegen ihres hohen Fremdfinanzierungsanteils, betroffen“, so Rasch. „Aber auch bestandshaltende Wohnungsunternehmen müssen Modernisierungen mit Blick auf den demografischen Wandel und den Klimaschutz vornehmen. Wenn aber der Blutkreislauf der Branche, der Kredit, nicht mehr richtig zirkuliert bekommen auch sie die Krise letztlich zu spüren.“

Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den 1.600 BFW-Mitglieds- und verbundenen Unternehmen. Die vorliegenden Ergebnisse sind die fünften dieser Art. Die erste Konjunkturumfrage erschien im Frühjahr 2007.

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BEISPIELLOSER RÜCKGANG DER MIETEN IN DEN EUROPÄISCHEN BÜROMÄRKTEN

Die Rezession in der Eurozone verschärft sich weiter und hinterlässt nun auch deutliche Spuren auf den Nutzermärkten und zwar bei allen Marktparametern. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind die Spitzenmieten für Büroflächen gefallen. Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle

Europäische Büroimmobilienuhr - Q1 2009. Quelle: Jones Lang LaSalle GmbH.

Der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle, basierend auf der gewichteten Mietpreisentwicklung von 24 Index-Städten, ist in den vergangenen 12 Monaten um 11,1 % gesunken, im Vergleich zum 4. Quartal 2008 allein um 8,0 %. Solch ein Rückgang innerhalb von drei Monaten ist im Index noch nie zuvor verzeichnet worden. Von dieser Entwicklung waren die meisten Märkte (15) betroffen, allen voran Moskau und London (- 28,6 % bzw. – 21,1 %). Erstmals in diesem Zyklus mussten – außer Düsseldorf  – auch die deutschen Index-Städte Berlin, Frankfurt, Hamburg und München Mietpreisanpassungen zwischen 2 % und 5 % hinnehmen. Keine Veränderung über das Quartal zeigten nur Amsterdam, Dublin, Edinburgh, Düsseldorf, Rotterdam, Den Haag, Utrecht, Budapest und Prag.

EINBRUCH DES EUROPÄISCHEN UMSATZVOLUMENS – HOHES FERTIGSTELLUNGSVOLUMEN TRIFFT AUF SCHWACHE NACHFRAGE UND LÄSST LEERSTANDSQUOTE WEITER STEIGEN Die Gebäudenutzer fahren ihren Flächenbedarf zunehmend zurück, vorhandene Flächen werden effektiver genutzt oder Umzüge verschoben. Diese Entwicklung führte beim Umsatzvolumen in den ersten drei Monaten zu höheren Rückgängen als 2001 im Zusammenhang mit der geplatzten Internetblase: die in den ersten drei Monaten 2009 in 24 europäischen Märkten umgesetzten 1,9 Mio. Quadratmeter entsprechen einem Minus von …

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